Text.
"Es kostet Geld, Bösewichte zu töten."
(
US-verteidigungsminister Pete Hegseth,
Washington,
presskonferenz, 19.03.2026)
(a).)
Kommentar.
Ich vertraue darauf, dass das zitat richtig ist und
auch korrekt übersetzt wurde. In einer welt, die mit fake news und
lügen geschwängert ist, kann nicht mehr erwartet werden, dass die
nachrichten, mit denen der bürger konfrontiert ist, im traditionalen
sinn auch wahr sind. In der flut gegensätzlicher informationen muss als
wahrheitsbeweis der bürger sich oft mit der tatsache abfinden, dass das
zitat, hier Pete Hegseth zugeschrieben, mit dem erscheinungsbild des
zitierten plausibel zusammenpasst, eine plausiblität, die als wahr im
sinn von richtig gehändelt wird. Es gibt noch einen weiteren grund;
denn es kann sinnvoll sein, den satz: "es kostet geld, bösewichte zu
töten", einer analyse und einer synthetisierenden reflexion zu
unterziehen, weil im sinn der trennung in analystischer absicht es
zweckmässig ist, den satz in seiner allgemeinen form, also losgelöst
von seinem sprecher, zu beurteilen.
Der satz: "es kostet geld, den bösewicht zu töten"
(b), ist logisch falsch. Drei bereiche menschlicher erfahrung sind mit dem satz berührt.
1. das geld,
2. das factum der tötung eines menschen,
3. der begriff: bösewicht.
Der satz, dass etwas geld koste, ist banal, von
besonderem interesse aber könnte sein, dass es um viel geld gehe
(c). Diesen aspekt lasse Ich auf sich beruhen.
Die tötung eines lebewesens, zumal eines menschen,
ist ein gewichtiges problem, und die frage, ob es gründe geben kann,
dass der mensch einen menschen, der sein genosse ist, töten darf oder
nicht, muss in raum und zeit immer wieder neu reflektiert werden, weil
es ein faktum der erfahrung ist, dass menschen ihren genossen töten.
Diese frage sollte in einem anderen kontext diskutiert werden.
Das problem des satzes ist der begriff: bösewicht, problematisiert mit dem verweis auf das (grosse) geld
(d).
Um das problem der relationsbegriffe nachvollziehen
zu können, ist die strikte trennung: klassenbegriff/relationsbegriff,
zu beachten
(e). Jeder
klassenbegriff ist dadurch definiert, dass ein kriterium als
differentia specifica benannt wird, mit den festgelegt ist, welche
gegenstände in der klasse: rote bären, eingeordnet werden sollen. Die
logik der relationsbegriffe, pars pro toto die begriffe: links/rechts,
ist, dass die differentia specifica für den begriff: rechts, im
begriff: links, verortet ist, vice versa
(f).
Um also sagen zu können, was rechts sein soll, muss gewusst werden, was
links ist, aber, was ist dann links? - eben, das was rechts sein muss.
Das argument mit den relationsbegriffen dreht sich also immer im kreis,
aus dem der gedanke, was rechts, respektive links ist, nicht
herausfallen kann. Im realen leben ist der gebrauch der
relationsbegriffe unbestritten sinnvoll, und hiermit beginnt das
problem mit den "bösewichtern", die Herr Hegseth "töten" will; denn wer
ist der bösewicht? - Das ist die alte frage nach gut und böse und es
ist die frage nach der differenz zwischen dem, was das böse sein soll,
und dem, was das gute ist, entweder im blick auf das gute oder das böse
(g),
(h).
Ich denke, dass das gute das böse ist, das jeder für sich erstrebt
(i).
Dieser satz löst aber nicht das problem, das im moment der gelebten
gegenwart real gelöst werden muss, wenn klarheit darüber bestehen soll,
was das individuum als ich: A, für gut oder für böse hält und der
genosse: B, für böse oder gut. Was geleistet werden kann, und darüber
ist im sinn von kompromissen ein konsens möglich, das ist, die struktur
aufzuweisen, in der die unterscheidung: gut/böse, pragmatisch gehändelt
werden kann
(j) unter ausschluss jeder gewalt
(k).
Das problem des herrn Hegseth ist, dass er,
d'accord, die mullahs im Iran für bösewichte hält, die eine gruppe von
menschen sind neben anderen gruppen. Das ist seine meinung, der,
abgestellt auf die politischen verhältnisse in den USA, die andere
meinung entgegen gesetzt ist, die, d'accord, die ICE-agenten Trump's
als die bösewichte identifiziert. Das bindeglied dieser meinungen ist
das geld, das die gegensätzlichen auffassungen miteinander trennend
verknüpft.
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(a)
zitiert nach: Westfälische Nachrichten.
Münster, 20.03.2026, p.1 (Zitat). Wiederholt: p.5 (Hintergrund).
(a)<==//
(b)
es sollte beachtet werden, dass dieser
allgemeine satz nicht das zitat ist, gleichwohl die im satz fixierte
sache die gleiche ist. Damit kann Ich weitgehend den aspekt ausblenden,
was herr Hegseth gedacht hatte oder gedacht haben könnte, als er diesen
satz äusserte. Seine private meinung, geäussert als kriegsminister,
kann hier dahingestellt sein, weil der gegenstand meiner kritik ein
anderer ist.
(b)<==//
(c)
es wird berichtet, dass herr Hegseth,
kriegsminister oder verteidigungsminister, beabsichtigt, beim Kongress
200mrd dollar für den von Trump vom zaun gebrochenen krieg gegen den
Iran zu beantragen.
(c)<==//
(d)
den aspekt: geld, klammere Ich in
diesem kommentar aus, weil in der diskussion des begriffs: bösewicht,
der faktor: geld, nachrangig ist.
(d)<==//
(e)
(f)
dafür steht die redewendung: "rechts ist da, wo der daumen der hand links ist".
(f)<==//
(g)
mit der zuordnung des terminus:
bösewicht, meint Herr Hegseth offensichtlich die mullahs in
Teheran/Iran. Ich bestreite nicht, dass die theokraten im Iran
verbrecher sind(01), die aus der politischen macht entfernt werden
müssen, wenn der frieden in der welt eine chance haben soll, aber, was
sind die argumente, die den herrn Hegseth berechtigen könnten, diese
menschen als "bösewichte" zu brandmarken? In diesem sinn ist der
terminus: bösewicht, ein passpartout für alles und nichts.
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(01) fragment des monats: Überseht den theologen nicht ... . signatur:
(023)fdm/22.023. (11/2022).
(g)<==//
(h)
(i)
der satz: das gute ist das böse, ist nicht umkehrbar.
(i)<==//
(j)
dieser gedanke ist in seiner breite und
tiefe hier nicht auszuführen und Ich beschränke mich auf die andeutung
des problems in der fassung einer graphik(01). Sowohl das individuum
als ich: A, als auch sein genosse: B, setzen ihre relationen zu den
momenten: gut und böse, jeder in seiner perspektive. Das, worüber sie
einen konsens herstellen müssen, das ist die auslegung und
interpretation der relation: gut<==|==>böse,(02).
graphik:
001
graphik: 002

.
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(01)
das problem habe Ich andernorts hinreichend erörtert(0*).
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(*1)
Der trialektische modus. Metaphysik und
methode, 042:trial.modus, (der text ist fertig und wird im september
2026 publiziert(geplant).